Hohenberg a.d. Eger

Hohenberg und Umgebung

 

Die Umgebung im "Dreiländereck" bietet viele Wander- und Ausflugsmöglichkeiten nach Böhmen, Sachsen, Thüringen, Oberfranken und die Oberpfalz.

Seit März 1996 ist der Wanderübergang Hammermühle zur Tschechischen Republik geöffnet. Von hier aus besteht die Möglichkeit Liebenstein, Eger und Franzensbad zu Fuß zu erreichen.

Aktuelle Termine - z.B. Führungen - bieten die Internetseiten des bayerisch-böhmischen GEOPARKs.

Diverse Ausflugsziele:

  • vier markierte Wanderwege um Hohenberg mit einer Länge von 5 - 15 km
  • Porzellanmuseum Hohenberg
  • Wellertal (romantischer Egerabschnitt nordwestlich von Hohenberg) als Halbtages- oder Ganztageswanderung
  • Schausteinbruch "Häusellohe" (nördlich von Hohenberg) als Rageswanderung durch das Naturschutzgebiet "Großer Hengstberg"
  • Burgruine Thierstein (TageswanderungKloster Waldsassen: Dientzenhoferbasilika, Klosterbibliothek (mit dem Linienbus erreichbar)
  • Wunsiedel: Fichtelgebirgsmuseum, Luisenburg mit Felsenlabyrinth und Naturbühne: Luisenburgfestspiele Juli-August. Falls Sie dem o.g. Link folgen, navigieren Sie innerhalb der Internetseite der Stadt Wunsiedel folgendermaßen, um die hier genannten Informationen auf einem Blick zu erhalten: Wunsiedel/Tourismus/Sehenswürdigkeiten
  • zentrales Fichtelgebirge: Fichtelberg (Besucherbergwerk Gleißinger Fels, Automobilmuseum), Fichtelsee, Wanderung zum Ochsenkopf, Sommerrodelbahn
  • Volkskundliches Gerätemuseum Bergnersreuth (Halbtageswanderung)
  • nördl. Oberpfalz: Kontinentale Tiefbohrung in Windischeschenbach, KZ Flossenbürg, Weiden
  • Tagesausflüge mit dem Bus: Bayreuth (Festspielhaus, Opernhaus, Neues Schloß, Eremitage), Bierstadt Kulmbach (Plassenburg, Zinnfigurenmuseum), Bamberg (Dom, Altstadt)
  • Fränkische Schweiz: Teufelshöhle, Binghöhle, Tierpark Hundshaupten, Freizeitpark Plech
  • das Vogtland : Musikinstrumentenmuseum Markneukirchen, Bauernhofmuseum Landwüst
  • Ausflugsmöglichkeiten in die Tschechische Republik: alte freie Reichsstadt Eger (Kaiserburg), Franzensbad mit Naturschutzgebiet Soos, Karlsbad, Marienbad, Stift Tepl, Prag, Erzgebirge

Ausflüge in die
Tschechische Republik

  • Böhmisches Bäderdreieck
    Karlsbad - Franzensbad - Marienbad
  • Eger (Cheb)
    Stadtführung, Burg, Wallensteinmuseum und Einkaufsbummel
    (Zollbestimmungen beachten)
  • Naturschutzgebiet Soos
  • Schloß Seeberg (Ostroh)
  • Tageswanderung mit Schloßbesichtigung
  • Stift Tepl (Tepla). Besichtigung des alten Klosters mit Kirche und Bibliothek
  • Elbogen (Loket). Besichtigung von Burg und Stadt
  • Prag. Tagesfahrt mit Stadtbesichtigung
  • Pilsen. Tagesfahrt mit Stadtbesichtigung

Teilweise lassen sich die einzelnen Ziele auch zu einer Tagesfahrt verbinden. Wir sind Ihnen gerne bei der Planung behilflich.

Die Firma Omnibus - Gründl ist unser langjähriger, zuverlässiger Partner für alle Bus - Transfers. Auch für die Fahrt von Ihrem Heimatort nach Hohenberg und zurück macht Ihnen die Firma Gründl gerne ein preisgünstiges Angebot.
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Kultur (und Wirtschaft)
Böhmen (tschechisch Cechy), historische Region in Mitteleuropa und früheres Königreich. Die Region ist im wesentlichen identisch mit den westlichen zwei Dritteln der heutigen Tschechischen Republik (früher Teil der Tschechoslowakei).

Die Fläche beträgt etwa 52.060 Quadratkilometer. Böhmen grenzt im Norden an Polen, im Osten an die Region Mähren, im Süden an Österreich und im Westen und Nordwesten an Deutschland. Die Region wird von Mittelgebirgen umrandet. Dazu gehören der Böhmerwald, die Böhmisch-Mährischen Höhen sowie das Erzgebirge. Wichtigste Flüsse sind die Elbe (tschechisch Labe) und ihre Nebenflüsse, die Moldau und die Eger. Die Wirtschaft beruht im wesentlichen auf Landwirtschaft, Industrie und Bergbau. Wichtigste Landwirtschaftsprodukte sind Roggen, Hopfen, Zuckerrüben und Weizen. Eisen und Stahl, Kraftfahrzeuge, chemische Stoffe, Lebensmittel, Maschinen und Textilien werden industriell gefertigt. Die wichtigsten Industriestandorte sind Prag (Praha), Pilsen (Plzeñ) und Reichenberg (Liberec). In Böhmen befinden sich reiche Kohlevorkommen. Daneben werden Graphit, Eisenerz, Silber und Uran gefördert.

Die Bezeichnung Böhmen geht auf die keltischen Bojer zurück, die die Gegend im 5. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung besiedelten. Sie wurden im 1. Jahrhundert v. Chr. von den germanischen Markomannen vertrieben. Zwischen dem 5. und 8. Jahrhundert n. Chr. wurde Böhmen zunächst von slawischen Siedlern, später von den Awaren besetzt. Während des 9. Jahrhunderts erfolgte die Christianisierung in dem Gebiet, das damals zum Großmährischen Reich gehörte. Die erste tschechische Dynastie, das Haus Przemysliden, kam im 10. Jahrhundert an die Macht. Im Jahre 950 wurde Böhmen gezwungen, die deutsche Vormachtstellung anzuerkennen. Damit wurde es Teil des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Zwischen 1310 und 1437 wurde das Land von Königen aus dem Hause Luxemburg regiert. Am Ende dieser Periode rebellierten die Hussiten gegen die Autorität der katholischen Kirche. Dies führte zur Intervention fremder Mächte und zu anhaltenden kriegerischen Auseinandersetzungen, die unter der Bezeichnung Hussitenkriege in die Geschichte eingegangen sind. Die Böhmen wurden im Jahre 1436 gezwungen, einem Kompromiß mit der Kirche zuzustimmen. Die meisten politischen und religiösen Probleme blieben allerdings dabei ungelöst. Die Hussitenkriege führten jedoch zu einer Verstärkung des tschechischen Nationalbewußtseins und zur Abdrängung der eingewanderten Deutschen.
Europäische Integration Mittelosteuropas

Die bevorstehende Erweiterung der Europäischen Union eröffnet ungeahnte Perspektiven und Potentiale in wirtschaftlicher, kultureller und sicherheitspolitischer Hinsicht. Der Heiligenhof in Bad Kissingen und Burg Hohenberg in Hohenberg an der Eger sehen sich als Vorreiter einer weitergehenden europäischen Integration.

Schon heute schlägt sich diese Entwicklung in der grenzüberschreitenden Bildungsarbeit nieder: mehr und mehr werden die Grenzlandbildungsstätte Burg Hohenberg  und der Heiligenhof zu einem mitteleuropäischen Forum der Begegnung und des Austausches von Deutschen und Tschechen, Polen und Slowaken, Slowenen und Ungarn.

Es bestehen Kontakte zur Westböhmischen Universität in Pilsen, zum Europäischen Comenium in Eger, zur Universität in Mährisch-Ostrau, zur Universität Reichenberg, zur Karlsuniversität in Prag, zum Thomas-Mann-Gymnasium in Prag, zur Universität Troppau, zum Verband der Karpatendeutschen in Preßburg/ Slowakei und zum Nikolaus-Lenau-Gymnasium in Temeschburg/ Rumänien.
Zusammenarbeit mit den deutschen Minderheiten

Der Fall des eisernen Vorhangs und die beginnende Demokratisierung in den ostmitteleuropäischen Ländern bot auch den dort lebenden deutschen Minderheiten neue Möglichkeiten, sich zu organisieren und sich für die Erhaltung ihrer kulturellen Identität einzusetzen. Der Heiligenhof und Burg Hohenberg sehen sich als natürlicher Partner für die deutschen Volksgruppen in Mittel-, Ost-, und Südosteuropa.

Seit 1992 erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit der Landesversammlung der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien, die sich in zahlreichen gemeinsamen Seminarprojekten und Jugendaustauschprogrammen niederschlägt, aber auch in humanitären Hilfsaktionen.

Zusammen mit der Grenzlandbildungsstätte Burg Hohenberg an der Eger, der zweiten Bildungseinrichtung des Sudetendeutschen Sozial- und Bildungswerks, hat der Heiligenhof seit 1990 etwa 170 grenzüberschreitende Projekte durchgeführt. Im einzelnen waren dies unter anderem:

* Internationale Hochschulwochen
* Deutsch-tschechische Geschichtswerkstätten
* kulturelle Begegnungen für Kinder und Jugendliche aus Deutschland und der Tschechischen Republik
* Seminarwochen zur sudetendeutsch- tschechischen Verständigung
* Gesprächsforen mit tschechischen, polnischen, slowakischen und deutschen Studenten
* Fortbildungen für Pädagogen aus Polen und der Tschechischen Republik
* deutsch-tschechische Schülerwochen
* Familien- und Seniorenbegegnungen
* Lehrgänge für Angehörige der deutschen Minderheiten in Ostmitteleuropa
* internationale Fachtagungen zu mitteleuropäischen Fragen
* Seminarveranstaltungen zu europäischen Volksgruppen- und Minderheitenfragen

Diese Veranstaltungen werden von folgenden Institutionen finanziell gefördert:

* dem Bundesministerium des Innern/Berlin
* das Haus des deutschen Ostens/München
* der Sudetendeutsche Stiftung/München
* dem Institut für Auslandsbeziehungen/Stuttgart
* der Robert-Bosch-Stiftung/Stuttgart
* der Stadt Bad Kissingen
* dem Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds
* und dem Sudetendeutschen Sozial- und Bildungswerk e. V.

Volksgruppen- und Minderheiten

Einen weiteren Schwerpunkt der Arbeit des Heiligenhofs stellen Fragen des Volksgruppenrechts und Minderheitenprobleme dar, so z. B. die Frage, wie das Verhältnis von ethnischen Minoritäten und Majoritäten in einem Staat für alle Gruppen zufriedenstellend geregelt werden kann.

Nicht von ungefähr wurde deshalb schon 1977 der Arbeitskreis für Volksgruppen- und Minderheitenfragen auf dem Heiligenhof gegründet. Der Arbeitskreis steht allen Interessierten offen und hat in der Vergangenheit immer wieder Denkanstöße zur Lösung ethnischer Konflikte in Europa gegeben, zuletzt durch Aufrufe und Memoranden im Zusammenhang mit den ungelösten ethnischen Konflikten im ehemaligen Jugoslawien, um die internationale Staatengemeinschaft wachzurütteln und zu einem energischeren Vorgehen zu bewegen.

In Zukunft gilt es, den Herausforderungen des neuen Jahrhunderts gerecht zu werden. Deshalb wird der Heiligenhof auch weiterhin dem Neuen aufgeschlossen bleiben und in seiner inhaltlichen Konzeption die Fragen aufgreifen, die zukünftig im Mittelpunkt des Interesses stehen. Dabei werden die Probleme und Perspektiven des mitteleuropäischen Raumes immer eine besondere Beachtung finden.

Wirtschaft, Ökologie und Astronomie...

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